SC Maisach e.V. (Gegr. 1924)
SC Maisach e.V. (Gegr. 1924)

A` herzliches Grüß Gott !

 

Auch heuer ließ es sich die Theatergruppe Maisach nicht nehmen, im Stadl von Diepoltshofen ein Stück von Peter Landstorfer auf zu führen.
Es war eine Komödie in 4 Jahreszeiten, mit dem Titel, „Da Austrags-Schwindel“, und dies vor 6 mal ausverkauften Hause. Solches zu erwähnen ist eigentlich überflüssig, weil es jedes Jahr so ist.


Wer dieses Stück gesehen hat, kennt das Fest der Liebe, sprich Weihnachten in allen Variationen.

Nur weil der Gemüsebauer Karl Ackermayr sen. seiner Frau der „Moidl Mam“ noch 5 schöne Austragsjahre schenken wollte, machte er ein außergewöhnliches Testament. Als 4 Jahre verstrichen waren, spitzte sich die Sache zu und die „Moidl Mam“ trieb es ganz cool voran, was das Leben ihrer ganzen Familie auf den Kopf stellte.


Ja die gute alte „Moidl Mam“ die das ganze Stück fast nur im Lehnstuhl gesessen hatte wurde von Sofia Wallner gespielt. Man weiss es, Sofia spielt eine Rolle nicht, sie lebt sie einfach aus, so dass die Lachnerven der Zuschauer hinter her einer ärztlichen Behandlung bedurften. Und ein Arzt war immer in ihrer Nähe und unterstützte sie bei der Idee, die Verwandtschaft sauber auf zu mischen. 


Dieser Arzt, Dr. Thomas Dudlhofer, wurde von keinem geringeren als dem „Präse“ des SC Maisach gespielt, jeder kennt ihn, Lorenz Schanderl. Ob seine Handlungen, die er im Zweiklang mit der „Moidl Mam“ praktizierte immer mit der ärztlichen Ehtik vereinbar waren, ist aber nicht Teil dieser Abhandlung.


Der Sohn von der „Moidl Mam“ ein tüchtiger Gemüsebauer, wurde von Franz Minholz in Szene gesetzt. Er hatte es schwer, die Verwicklungen, die seiner Mutter großen Spaß machten, wieder zu entflechten.


Dessen Frau, die Agnes Ackermayr, spielte in gewohnter Souveränität Cornelia Schmid, und deren Tochter, die Christl Ackermayr, heißt im wahren Leben Franziska Minholz. Auch sie hatte mit den Tücken, die ihre Oma so freuten, ihre oft liebe Not.


Und erst der Krautinger Franzl, ein Hausfaktotum, bei dessen Anblick die Leute schon in Erwartung von Geschenken nach einem Nikolaus schrien, spielte als einer der vielen Glanzpunkte dieser Aufführung, Oliver Friedrich.


Dann kam ein ganz besonderer Nachbar, der Giggerl Girgl, der mit seiner Gans Fridoline, einem bis dahin nicht gesehenen „Daunenbomber“, den ganzen Stadl rockte. Seine Rhetorik untermahlte er mit nicht definierbaren Mundgeräuschen, als ob seine Stimmbänder gerade Turnübungen machten.


Dagegen gab sich die D`Dantlerin, die Marktfrau Therese Wirsching, die Kathi Schwinn spielte, geradezu seriös. Aber auch ihre Rolle passte zum Stück wie die berühmte Faust auf`s Auge.


Ja, ja, wenn man das ganze Jahr Weihnachten zelebrieren muss, weil man sonst laut Testament die ganze Heimat an den Pfarrer verlieren würde, verlangte den Aktiven alles ab, den Zuschauern war es ein unvergesslicher Abend, was sie mit großem Applaus quittierten.


So gilt unser aller Dank an alle vor und hinter der Bühne, die seit Monaten im Vorfeld, und an den 6 Abenden, dafür sorgten, dass alle gedanklich in den Slogan einstimmten; wir freuen uns schon, wenn es auch im nächsten Jahr wieder heißt:
 
Ein herzliches Grüß Gott, beim Theaterstadl in Diepoltshofen!

 

Bericht von Heinz Bergmeier  

 

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